Projekt wo:ilmenau – refugees in ilmenau
Was war das Ziel von wo:ilmenau?
Das 2020 ins Leben gerufene Projekt „wo:ilmenau“ hatte zum Ziel, das Begegnungszentrum am Wetzlarer Platz als zentrale Anlaufstelle für hilfesuchende Menschen zu etablieren. Es bot den rund 100 Ehrenamtlichen des Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerks eine koordinierte Heimat und stärkte so die gesamte lokale Unterstützungsstruktur durch Begegnung und professionelle Begleitung. Es wurde finanziert über die Integrationsrichtlinie des Freistaates Thüringen.Â
Was waren die konkreten Schwerpunkte und Angebote?
Im Mittelpunkt stand der Betrieb des transkulturellen Begegnungszentrums als lebendiger Ort der Begegnung und Hilfe. Die Kernangebote umfassten:
- Beratung & Soforthilfe: Insbesondere für Menschen ohne anerkannten Aufenthaltstitel.
- Sprach- & Integrationsangebote: Regelmäßige Sprachcafés (inkl. einem Frauensprachcafé mit Kinderbetreuung), Nachhilfe und Workshops.
- Zielgruppenspezifische Angebote: Besondere Förderung von Frauen, Familien, Kindern und Jugendlichen durch spezielle Kurse (wie Fahrradkurse) und Freizeitaktivitäten.
- Koordinierung der Ehrenamtlichen: Professionalisierung, Unterstützung und Koordination der über 100 aktiven Freiwilligen, insbesondere nach dem starken Zulauf durch den Ukraine-Krieg.
