Projekt SOBERI: 'Soziale Beratung im Ilmkreis'

Was war das Ziel von SOBERI? SOBERI (Soziale Beratung im Ilmkreis) war ein kostenloses, niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot. Das primäre Ziel war es, anerkannte Geflüchtete im Ilmkreis proaktiv zu unterstützen, Alltagsprobleme zu bewältigen, Barrieren abzubauen und sie zu einem selbstbestimmten Leben zu befähigen. Durch enge Kooperation mit Behörden und die Einbindung lokaler Hilfsnetzwerke sollte eine Brücke in die Gesellschaft geschlagen werden. Die Sozialberatung war der schnellste, effektivste und billigste Weg, Menschen schnell zu integrieren und dabei Ämter und Behörden zu entlasten. Sie musste aufgrund von Haushaltskürzungen in der Sozialberatungsrichtlinie des Freistaates Thüringen eingestellt werden.   Welche konkreten Leistungen wurden angeboten? Das SOBERI-Team bot umfassende Hilfe bei der sozialen und administrativen Integration an:  
  • Alltagsorientierung: Vermittlung grundlegender Informationen zum sozialen und kulturellen Leben in Deutschland.
  • Praktische Problemlösung: Aktive Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen.
  • Behörden- & Systemzugang: Hilfe beim Kontakt mit Ämtern, Fachdiensten, Schulen, Kitas und dem Gesundheitssystem.
  • Soziale Teilhabe: Beratung zur Lösung von Konflikten und Unterstützung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
  • Existenzsicherung: Hilfe bei der Beantragung von Sozialleistungen und finanziellen Hilfen.
  Wer konnte das Angebot nutzen und wie war der Zugang? Das Angebot stand ausschließlich anerkannten Geflüchteten mit einem Aufenthaltstitel zur Verfügung. Das Team war an zwei festen Standorten präsent und zusätzlich mobil im gesamten Landkreis unterwegs:   Hauptstandort: Softwarecenter, Albert-Einstein-Straße 3, Ilmenau. Außenstelle & offene Sprechzeiten: Begegnungszentrum, Wetzlarer Platz 1, Ilmenau (Mo, Di, Mi 10-16 Uhr). Mobile Beratung: Nach Terminvereinbarung, auch in Unterkünften und privaten Wohnungen.   Wer stand hinter dem Projekt? SOBERI wurde durch die gemeinnützige Impact Evolution gGmbH umgesetzt. Ein Team aus zwei festangestellten Berater:innen wurde durch Ehrenamtliche des Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerks und engagierte Studierende des ISWI e.V. der TU Ilmenau unterstützt. Dieses Netzwerk sorgte für qualifizierte Beratungskompetenz und direkte Verbindungen zu allen relevanten Stellen im Kreis.